PDFDruckenE-Mail

Porträt

Das Energie- und Umweltzentrum (e.u.[z.]) arbeitet seit seiner Gründung als Kompetenzzentrum im Jahr 1981 in den Themenfeldern energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen, rationelle Energieerzeugung sowie erneuerbare Energien. Dabei wird der Leitgedanke „dauerhafte und umweltfreundliche Energienutzung“ konsequent beachtet.

_DSC3850

Auf dem 18.000 Quadratmeter großen Gelände in Springe-Eldagsen, rund 25 Kilometer südwestlich von Hannover, bietet das e.u.[z.] Raum für ein vielseitiges Dienstleistungsangebot. Hierzu zählen unter anderem Bauberatungen, Energie-Coaching-Programme zur intelligenten Energienutzung an Schulen und in Verwaltungen sowie die Konzeption, Planung und Durchführung von Seminaren und Tagungen. In Fachseminaren und Workshops zu Effizienzmaßnahmen erhalten die Teilnehmer/innen fundiertes Wissen über den Einsatz von Energiealternativen beim Bauen und Modernisieren. Die Angebote richten sich an Architekten, Energieberater, Planer und Handwerker sowie an alle Fachinteressierten.

 

_DSC3585

Darüber hinaus ist das e.u.[z.] ein Regionales Umweltbildungszentrum (RUZ) zu Energiethemen für Schulen, des Solarzentrums Hannover Region, der DGS-Solarschule und für selbstständig arbeitende Firmen, deren Arbeit sich an den gemeinsamen Leitlinien zur Nachhaltigkeit orientieren und die ihre beruflichen Erfahrungen in die Weiterentwicklung des Kompetenzzentrums einbringen. Die Ausstellung „energie-anschaulich“ informiert interessierte Gäste und Seminarteilnehmer in Lehrpfaden über folgende Themen: Ökologische Gebäudemodernisierung und Neubau, Niedrig-Energie-Haus und Passiv-Haus-Bauweise, Nahwärmeversorgung, Kraft-Wärme-Kopplung, warmes Wasser von der Sonne, Solarstrom (Photovoltaik), Wasserstofftechnologie, Wasser/ Abwasser und Grün und Garten. Das integrale Bildungskonzept des e.u.[z.] sieht vor, daß die Ausstellungsexponate und Gebäude gleichzeitig Lern-, Arbeits- und Unterkunftsraum für Seminarteilnehmer, Mitarbeiter und Gäste sind.

 

_DSC3229klein

 

 

 

 

 

_DSC3735klein

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat das e.u.[z.] laufend in die eigene energetische Infrastruktur investiert. Das Haupthaus aus dem Jahr 1928 wurde umfassend saniert, so dass der Wärmeverbrauch um zwei Drittel gesenkt werden konnte. Das Niedrigenergie-Gästehaus entstand 1992 und ein Passivhaus-Schulungsgebäude, das philbus21, 2001. Beide Häuser waren die ersten ihrer Art in Deutschland. Zusätzlich wurden solarthermische und pgotovoltaische Anlagen, ein Nahwärmesystem und eine Pflanzenkläranlage in Betrieb genommen. Im Jubiläumsjahr 2011 ist eine weitere energetische Modernisierung des Haupthauses mit Passivhauskomponenten geplant. So wird das Ziel, dieCO2 Neutralität des e.u.[z.] zu erreichen, schrittweise umgesetzt. Windkraftanlagen kommen wegen der ungünstigen Windlage des Geländes nicht zum Einsatz.


_DSC3762klein







_DSC3862klein

Entstanden ist das Energie- und Umweltzentrum auf dem Gelände eines ehemaligen Schullandheimes. Gegründet wurde das e.u.[z.] von Naturwissenschaftlern, Physikern und Pädagogen als gemeinnütziger Verein, finanziert aus privaten Mitteln. Ziel war es, Alternativen zur großtechnischen Energieerzeugung und gleichzeitig neue Formen des Zusammenlebens und Arbeitens zu entwickeln. Mit Engagement und Idealismus leisteten die neun Frauen und Männer in den ersten Jahren viel Aufbauarbeit.
Die Impulse für die Gründung des e.u.[z.] kamen aus der alternativen Bewegung der 1970er und 1980er Jahre. So wurden neben der inhaltlichen Ausrichtung als Arbeitsprojekt auch kollektive Lebensformen verwirklicht. Seit den neunziger Jahren wird das e.u.[z.] von einem geschäftsführenden Gremium geleitet.
Der Professionalisierung ging ein organisierter Entwicklungsprozess voraus. Wirtschaftlich erfolgreiche Betriebsteile wurden aus dem Verein heraus in die Selbstständigkeit geführt. Die Unternehmen, die weiterhin ihren Sitz auf dem Gelände haben, bieten Dienstleistungen, Beratungen und Planungen sowie Produkte rund um die oben beschriebenen Themenbereiche an. Der Verein führt Beratungs-, Bildungs- und Qualifizierungskonzepte durch, organisiert Fachführungen für Besuchergruppen und Experten aus aller Welt.

 

Das e.u.[z.] ist Teil umfangreicher Netzwerke sowie Mitglied und Förderer von zahlreichen Fachverbänden und Einrichtungen. Es kooperiert mit nationalen und internationalen Organisationen, die sich dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung unserer Lebensgrundlagen verpflichtet fühlen.

 


_DSC3785klein


_DSC3325






_DSC3309klein